Evangelische Kirchengemeinde Übersee-Bergen-Grabenstätt
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Auf ein Wort

Liebe Gemeindemitglieder! Liebe Gäste!             

 

Immer noch beschäftigt uns die Corona Pandemie. Immer noch dürfen wir uns physisch nicht zu nahe kommen. Immer noch tragen wir unsere Mund-Nasen-Masken. Und es wird deutlich: Wir können Corona nicht abschütteln. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als mit dem Corona Virus zu leben. Es ist wie mit der Angst. Es kann nicht gelingen, ein Leben ohne Angst zu führen. Deshalb haben wir alle gelernt, jeder Mensch auf seine Weise, die Angst zu integrieren. Wir haben gelernt, mit der Angst zu leben. Manches im Leben lässt sich nicht abschütteln. Wie sich eine Situation entwickelt, wie sich die Menschen um uns herum verhalten, daran können wir kaum etwas ändern. Allerdings sind wir auch nie nur Opfer. Wir selbst können uns verhalten. Wir können an uns arbeiten, wie wir mit Situationen und Menschen umgehen wollen. Dazu gibt es Wege und Möglichkeiten, die wir für uns auftun können.

 

Dazu gehört auch der Bereich unseres Christseins: Wie wollen wir uns verhalten, wenn wir uns mit unserem Christsein befassen? Womit bekommen wir es zu tun, wenn wir uns im Leben auf Jesus Christus einlassen? Auf Sein Leben, Sein Leiden, Sein Sterben, Sein Auferstehen. Auf Seine Himmelfahrt, auf Seinen Heiligen Geist, auf Pfingsten, auf unseren Dreieinigen Gott? Womit bekommen wir es zu tun, wenn wir uns darauf einlassen, als Christ zu glauben, zu hoffen, und zu lieben?

 

Dazu sind mir die folgenden Sätze begegnet:

1. Nichts ist gleichgültig. Ich bin nicht gleichgültig.

2. Alles, was wir tun, hat unendliche Perspektiven:

Folgen bis in die Ewigkeit, es hört nichts auf.

3. Es bleibt nichts vergessen. Es kommt alles noch einmal zur Sprache.

4. Wir kommen aus Licht und gehen in Licht.

5. Wir sind geliebter, als wir wissen…

8. Es geht nichts verloren.

9. Die Philosophen sprechen von der Suche nach Gott;

aber das ist, wie wenn man von einer Suche der Maus nach der Katze spräche.

Wir sind auf der Flucht - und es wird uns auf die Dauer nicht gelingen.

Es wird uns zu unserem Glück nicht gelingen…

11. Wir sind nie allein.

12. Dieses Leben ist ungeheuer wichtig…

15. Es lohnt sich zu leben…

 

Diese Thesen stammen aus dem Buch von Helmut Gollwitzer "krummes Kreuz - aufrechter Gang", unter der Überschrift "Womit bekommt man zu tun, wenn man mit dem Evangelium zu tun bekommt?"

Mit diesen Gedanken zur "guten Botschaft" grüße ich Sie dieses Mal hier im Gemeindebrief. Mitten in Zeiten der Corona-Pandemie. Mögen diese Zeiten zumindest eine heilsame Erschütterung für uns alle sein. In welche Richtung der Aspekt des Heilsamen gehen müsste, werden wir selbst für uns entscheiden. Umsonst wäre die Corona-Erschütterung ohne neue Standortbestimmung und ohne neue Einsichten im Hinblick auf unsere Lebensführung. Es geht um unser persönliches Vertrauen zu Gott. Wollen wir es wagen? Und es pflegen? Ein für mich heilsames Bibelwort gebe ich gerne an uns alle weiter: "Ich vermag alles, durch den, der mich mächtig macht, Christus!"

 

Ihr

Rudolf Scheller

    

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